Verdächtige Schweden rufen Europäischen Gerichtshof an

Die auf der Sanktionsliste der Vereinten Nationen geführten Schweden haben ihren Fall heute dem Europäischen Gerichtshof vorgetragen. Die Mitarbeiter eines somalischen Finanznetzwerks sollen an der Finanzierung von Terrororganisationen beteiligt sein. Ihre Guthaben sind aufgrund einer EU-Entscheidung eingefroren. Die Justizbehörden in Schweden halten die bislang vorgelegten Beweise jedoch für nicht ausreichend. Auch Außenministerin Anna Lindh hat das Vorgehen der USA und der Vereinten Nationen im Fall der drei Schweden kritisiert. Eine Einladung des Europäischen Gerichtshofs, an dem Verfahren teilzunehmen, hat die Regierung jedoch abgelehnt.

Unterdessen haben israelische Sicherheitsbehörden die Anklage gegen einen Schweden somalischer Herkunft fallen lassen. Der 33-jährige war Anfang des Monats unter Terrorismusverdacht festgenommen worden. Er konnte inzwischen nach Schweden ausreisen.

Alexander Budde

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