Neues Urteil nach Göteborger Krawallen

Die Krawalle am Rande des Göteborger EU-Gipfels im vergangenen Jahr beschäftigen die schwedische Justiz weiterhin. Das Amtsgericht in Göteborg verurteilte heute einen 20-jährigen Stockholmer zu Freiheitsentzug für die Dauer von anderthalb Jahren. Der Mann hatte zugegeben, während einer Demonstration mit Steinen geworfen zu haben. Die Urteile nach dem Göteborger Gipfel sind im internationalen Vergleich als hart eingestuft worden. Dienstvergehen von Polizisten im Zusammenhang mit den Krawallen blieben bislang ohne rechtliche Konsequenz.

Anne Rentzsch

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