Studie

Immer mehr Schweden schlafen schlechter

Die Zahl der Schweden mit Schlafstörungen hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Dies belegt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Stressforschungsinstitutes der Universität Stockholm.

Demnach leidet aktuell jeder zehnte Schwede unter Schlafstörungen – eine Verdoppelung innerhalb der letzten 30 Jahre. Vor allem bei jungen Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren hat sich die Entwicklung verschlechtert. In dieser Gruppe haben über ein Viertel (26 Prozent) heutzutage Probleme mit dem Schlaf. Vor 30 Jahren waren es lediglich knapp 10 Prozent (8 Prozent) gewesen.

Der Grund für die Zunahme der Schlafstörungen sei häufig mit der geänderten Lebensart zu erklären, so eine Forscherin im Schwedischen Fernsehen. Eine 24-Stunden-Gesellschaft mit Globalisierung und ständiger Berieselung durch das Internet, mache es immer schwerer, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Bei den jungen Frauen kämen die immer höheren Ansprüche der Gesellschaft hinzu, so die Forscherin. Viele Menschen mit Schlafstörungen suchen keine Hilfe auf.