Dänemark und Schweden bilden Arbeitsgruppe

Handelshindernisse am Öresund sollen endgültig weg

Schweden und Dänemark haben eine Expertengruppe zur Beseitigung von Handelshindernissen am Öresund eingerichtet.

Darauf habe man sich am Rande der letzten Sitzung des Nordischen Rates auf Grönland geeinigt, bestätigt die für die nordische Zusammenarbeit zuständige Ministerin Kristina Persson dem Schwedischen Rundfunk. Auslöser sind Berichte wonach die Verflechtung der beiden Wirtschaften am Öresund durch hinderliche Regelungen und Auswirkungen der Finanzkrise rückläufig sei und beide Volkswirtschaften jährlich über 100 Millionen Euro koste.

Vor allem die Lösung der unterschiedlichen Besteuerung sei dabei wichtig, so Persson. Sie verhindert, dass beispielsweise ein Däne in Schweden einen Praktikumsplatz erhält oder dass Rentner ihr Pensionskapital überführen können. An einer Lösung der unterschiedlichen Besteuerung wird schon seit Jahren gearbeitet. Laut Persson gebe es in verschiedenen Bereichen jedoch bereits Lösungsansätze.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade ljud i menyn under Min lista