Gewaltkriminalität

Handgranaten immer „gewöhnlicher“

Die Verwendung von Sprengstoffen und besonders Handgranaten in der Kriminellenszene hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das stellte sich bei Recherchen der Eko-Redaktion des Schwedischen Rundfunks heraus.

Allein in den vergangenen Wochen wurden in Südschweden bei mutmaßlichen Streitigkeiten zwischen rivalisierenden Gangs oder zur Einschüchterung mehrere Handgranaten geworfen oder gezielt platziert.

Die Sprengstoffwaffen stammen häufig aus dem Balkangebiet. Bereits im September vergangenen Jahres haben schwedische Ermittler deshalb eine Kooperation mit der Polizei in Serbien und Bosnien eingeleitet. Dabei wurden mehr als hundert Handgranaten beschlagnahmt.

Nach Aussage der Polizei werden die Konflikte zwischen verschiedenen kriminellen Gruppierungen in Schweden mit zunehmender Gewalt und auch mit immer schwereren Waffen ausgetragen. Handgranaten seien bereits gewöhnlich geworden. Die zentralen Ausgangspunkte dieser Bandenkriege befinden sich in Malmö und Stockholm.

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