Anklage nach Coup in Atomkraftwerk

Insgesamt 19 Personen sind jetzt nach einer Aktion im Atomkraftwerk Oskarshamn wegen schweren Hausfriedensbruchs angeklagt worden. 

Den Greenpeace-Aktivisten war es im März vergangenen Jahres ohne große Mühe gelungen, Schutzzäune zu umgehen und auf das Dach eines Reaktors zu klettern. Sie hatten damit neuerlich Mängel bei der Atomsicherheit in Schweden sichtbar gemacht. Magnus Ling von der Staatsanwaltschaft Kalmar bezeichnete die Aktion am Montag als "gut organisiert und geplant". Dies habe zu der Beurteilung beigetragen, wonach es sich um eine schwere Straftat handele.