Ungewöhnlicher Goldfund in Uppsala

Ein ungewöhnliches, aus Gold und Granat gearbeitetes Schmuckstück ist bei archäologischen Grabungen in Uppsala gefunden worden.


Wie die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf das Schwedische Fernsehen schreibt, stammt der Anhänger in Form eines Kreuzes oder Kleeblatts nach Angaben der Archäologen aus dem späten sechsten bis frühen siebenten Jahrhundert. Offenkundig war er für eine Frau hergestellt worden, was ungewöhnlich sei, da die meisten Funde aus dieser Zeit in Verbindung zu Männern gestanden hätten. Laut Per Frölund vom Upplands-Museum, das die Ausgrabungen gemeinsam mit der Universität Uppsala und dem Gamla Uppsala Museum durchführt, ist das Schmuckstück von hoher Qualität. Es belege große handwerkliche Geschicklichkeit und sei nicht in Schweden hergestellt worden. Ähnliche Schmuckstücke sind mehrfach bereits in Großbritannien gefunden worden. So könne eine Frau aus Großbritannien mit dem Schmuck nach Schweden gekommen sein, sagte Frölund.

Zehn Meter von der Fundstelle entfernt haben die Forscher zudem eine Metallwerkstatt mit Schmuckteilen entdeckt. 

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