Auftrag an Schulaufsicht

Gelder für Schule besser verteilen

Die schwächsten Schulen sollen künftig mehr staatliche Gelder erhalten. Das berichtet der Schwedische Rundfunk unter Verweis auf Bildungsminister Gustav Fridolin.

Die Staatliche Schulaufsicht werde mit der Entwicklung eines neuen Modells beauftragt, wie öffentliche Gelder künftig entsprechend gezielt verteilt werden könnten, sagte Fridolin in einer Rede auf der Politikerwoche in Almedalen. Bisher profitierten vor allem die ressourcen- und leistungsstärksten Schulen von staatlichen Beihilfen, da ihre Eigentümer bewandert in entsprechenden bürokratischen Gepflogenheiten seien. Jährlich investiert der Staat umgerechnet an die 750 Millionen Euro in die Schulen, nur ein Tausendstel des Betrages kommt laut dem Bildungsminister den bedürftigsten Schulen zugute.

Mit einer Reihe weiterer Maßnahmen soll versucht werden, die Qualität von Schwedens Schule anzuheben. Fridolin hob dabei die Bedeutung frühzeitigen Handelns hervor, um schwachen Schülern zu helfen. Eine umfassende Kampagne ist unter anderem gegen das in Schweden weit verbreitete Schulschwänzen geplant.




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