Bildung

Mehr Hilfe für Schulverweigerer angepeilt

Die schwedische Regierung will verstärkt gegen Schulverweigerung vorgehen.

Eine staatliche Untersuchung soll ermitteln, wie viele Schüler in Schweden regelmäßig nicht am Unterricht teilnehmen, warum dies so ist und welche Maßnahmen ergriffen werden können. Schulverweigerung habe viele Ursachen und sei ein Scheitern für die Schulen, sagte Bildungsminister Gustav Fridolin. Mobbing, Probleme zu Hause und soziale Ausgrenzung seien einige Faktoren. Ältere Erhebungen der Schulaufsichtsbehörde zeigen, dass über 1.600 Schüler ein oder mehrere Monate lang dem Unterricht fernbleiben. 600 gehen ein halbes Jahr oder länger nicht zur Schule. Laut Fridolin gebe es Hinweise darauf, dass inzwischen noch mehr Jugendliche den Schulbesuch verweigern würden.