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Die Ostsee bruach noch mehr Sauerstoff, damit sie sich erholt (Foto: Hasse Holmberg/TT)
Trotz hoher Zufuhr im Winter

Dorsch braucht noch mehr Sauerstoff

Der Meeresboden vor Gotland wird – trotz einer hohen Zufuhr sauerstoffreichen Wassers im Winter – noch lange brauchen, bis sich dort wieder höhere Lebensformen wie Dorsch und andere Fische ansiedeln.

Zwar sei das frische Wasser mittlerweile im östlichen Gotlandbecken angekommen, doch läge der Sauerstoffgehalt des Wassers dort weiter unter den erforderlichen zwei Millilitern pro Liter, so ein Forscher des Schwedischen Meteorologischen und Hydrologischen Instituts (SMHI) im Schwedischen Rundfunk.

Viel von dem zugeflossenen Sauerstoff sei bei der Bindung von Schwefelstickstoff verbraucht worden. Um die Situation in der Ostsee nachhaltig zu verbessern, bedürfe es in den kommenden Jahren mehrerer solcher Einflüsse wie dem vom letzten Winter, so der Forscher. Damals hatten Herbststürme dafür gesorgt, dass außergewöhnlich große Mengen an Sauerstoff und Salz reichem Wasser aus der Nordsee in die Ostsee gedrückt wurden.

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