Polisens bild på en del av beslaget från den stora narkotikahärvan i Västerbotten och Norrbotten. Foto: Polisen.
Häufig findet die Polizei die Kinder und Jugendlichen im Drogenmilieu (Foto: Polisen)
Polizei

Welle der Kriminalität durch Straßenkinder

Die Polizei in Stockholm hat eine starke Zunahme von Delikten festgestellt, die von Straßenkindern begangen werden.

Kinder und Jugendliche, die meist aus Marokko, Algerien oder anderen nordafrikanischen Ländern stammen, würden hinter einer Welle von Straftaten in der schwedischen Hauptstadt stehen, so ein Sprecher der Polizei in der Tageszeitung Dagens Nyheter.

So habe sich allein die Zahl der Diebstähle innerhalb von zwei Jahren nahezu verdoppelt (von 203 im Jahr 2012 auf 358 im Vorjahr). Die Polizei berichtet von 500 bis 600 Jungen, die in Stockholm häufig im Drogenmilieu kriminell aktiv seien. In Göteborg gebe es ein ähnliches Bild, so die Zeitung.

Unterdessen fordert der Jugendstraffvollzug mehr Mittel, um der wachsenden Anzahl von Häftlingen begegnen zu können. In den kommenden zwei Jahren sollen die bisher 660 Plätze auf 743 erhöht werden. Dazu bedarf es besonderer Investitionen in Höhe von umgerechnet gut 15 Millionen Euro, so eine Sprecherin des Jugendstraffvollzuges.

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