Johan Dennelind, vd, Telia Sonera presenterade och Telia Soneras styrelseordförande Marie Ehrling. Foto Leif R Jansson / TT och Anders Wiklund/TT.
Johan Dennelind undund Marie Ehrling ist die Lage zu brenzlig geworden (Foto Leif R Jansson / TT och Anders Wiklund/TT.)
Nach Korruptionsskandalen

Telia will aus Eurasien raus

Der schwedisch-finnische Telekommunikationsdienstleister Telia Sonera wird sich aus dem eurasischen Raum zurückziehen.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt, werden die Geschäfte in Nepal, Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien und Tadschikistan schrittweise abgewickelt. Dieser Schritt sei nach eingehender Prüfung durch den Vorstand der beste für das Unternehmen und die Aktionäre, so Vorstandsvorsitzende Marie Ehrling in einem Kommentar.

Telia war in den vergangenen Jahren in mehrere Korruptionsskandale in Usbekistan und Aserbaidschan verwickelt. In beiden Ländern sei man mit den jeweiligen Kooperationspartnern nicht zufrieden, so der Geschäftsführer Johan Dennelind in der Nachrichtenagentur TT. Es sei in den vergangenen beiden Jahren nicht gelungen, Klarheit in die Vorgänge und Geschäftsstrukturen zu bringen, daraus habe man nun die Konsequenzen gezogen, so Dennelind.

Wirtschaftsminister Mikael Damberg hat unterdessen die Entscheidung von Telia begrüßt. Es sei eine wohl durchdachte Entscheidung, so Damberg mehrmals im Schwedischen Rundfunk.

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