Klimat- och miljö­minister Åsa Romson (MP) på plats inför riksdagens öppnande i Riksdagshuset i Stockholm. Foto: Anders Wiklund/TT.
Umweltministerin Romson bei der Parlamentseröffnung am Dienstag (Foto: Anders Wiklund/TT.)
Weltklimakonferenz in Paris

EU-Klimaziele: Schweden senkt die Messlatte

Trotz ursprünglich höher gesteckter Klimaziele ist Schweden auf die gemeinsame Linie der EU-Länder für die anstehende Weltklimakonferenz eingeschwenkt.

Auf dem Treffen der EU-Umweltminister in Brüssel am Freitag hat Schwedens Åsa Romson dem EU-Klimaplan, bis 2030 die CO2-Ausstöße um 40 Prozent zurückzufahren, ihre Unterstützung ausgesprochen. Schweden hatte zuvor noch kräftigere Maßnahmen gefordert. Vor dem großen Weltklimatreffen in Paris könne Schweden aber keine alleinige Linie fahren, so Romson. Im internationalen Vergleich sei das Ziel der EU „ambitioniert“.

Noch in der Regierungserklärung vom Dienstag hatte Ministerpräsident Löfven eine Ausstoßreduzierung gefordert, die über 40 Prozent liegen solle. Es sei aber wichtig, in der EU eine möglichst hohe Anforderung durchzusetzen, der sich so viele Länder wie möglich anschließen könnten, so Umweltministerin Romson im Schwedischen Rundfunk.

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