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Logga på Volkswagen. Foto: Fredrik Sandberg/TT
Fast 225.000 Autos in Schweden zurückgerufen Foto: Fredrik Sandberg/TT
VW-Abgasaffäre

Schwedens Regierung will gegen VW vorgehen

In der Volkswagen-Abgasaffäre hat der schwedische Staat nähere Prüfungen angekündigt.

Einige der Fahrzeugmodelle mit manipulierten Ausstoßwerten, etwa der VW Passat und Golf mit 1,6-Liter Dieselmotor, könnten in Schweden als Umweltautos subventioniert worden sein. Beispiele sind Befreiungen von PKW-Steuern auf fünf Jahre oder von der City-Maut in Stockholm. Das schwedische Finanzministerium hat nun nähere Informationen von Volkswagen angefordert, welche Modelle konkret betroffen sind. Sollte der schwedische Staat Schaden von der Affäre erlitten haben, so werde man sorgfältig weitere Schritte prüfen, sagte Finanzministerin Magdalena Andersson der Zeitung Dagens Nyheter. Auf die Frage, ob Schweden den Volkswagenkonzern auf Schadenersatz verklagen könnte, wollte Andersson nicht näher eingehen.

Experten von der schwedischen Verkehrsbehörde sehen allerdings keine großen Aussichten dafür, dass Schweden verlorene Umweltsubventionen zurückbekommt. Das Gesetz zu Umweltautos beziehe sich auf den Ausstoß von Kohlendioxid. Im Falle von Volkswagen handle es sich aber um Stickoxide, dies sei daher nicht relevant, so Per Öhlund von der Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur TT.

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