Tiere

Elch ist nicht gleich Elch

Zwischen Nord- und Südschweden gibt es so manche Unterschiede – dies zeigt sich offenbar auch an den schwedischen Elchen.

Forscher an der Universität Stockholm haben weitreichende genetische Unterschiede bei den Tieren festgestellt. Die genetische Haupttrennlinie zieht sich demnach quer durch Dalarna, Gävleborg und dem südlichen Jämtland. Ein Hauptgrund dafür, dass die Nord-Elche nur wenig verwandt sind mit ihren Artgenossen im Süden, liege daran, dass sich Elche in kleinen, isolierten Gruppen fortpflanzten. Dies sagte Lovisa Wennerström von der Universität Stockholm. Die Tiere würden ihre Nachkommen häufig nicht weit allzu weit entfernt vom eigenen Geburtsplatz aufziehen; ihre Gene würden daher nicht über weitere Strecken verbreitet.

Die umfassende Jagd während des 19. Jahrhunderts habe die DNA-Unterschiede noch verstärkt. Damals habe es nur noch einige wenige hundert Elche in Schweden gegeben. Der genetische Abdruck dieser Dezimierung mache sich bis heute bemerkbar.

Inzwischen hat sich der Elchbestand wieder erholt. Während der Winterzeit leben etwa 300.000 Elche in Schweden.

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