(Foto: Stig-Åke Jönsson/TT)
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Flüchtlingskrise

Flüchtlingsunterbringung: Lohnend für Vermittler, teuer für Kommunen

Der Zustrom unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber bei gleichzeitigem akuten Mangel an Unterbringungsmöglichkeiten hat die Preise für Unterkünfte weiter in die Höhe getrieben.

Laut der Tageszeitung Dagens Nyheter haben Schwedens Kommunen an private Unternehmen, die Wohnraum vermitteln, seit 2014 umgerechnet mindestens 50 Millionen Euro gezahlt. In diesem Jahr sind bisher mehr als 15.000 unbegleitete minderjährige Asylbewerber in Schweden eingetroffen. Die Zeitung hatte dazu eine Befragung an die Kommunen geschickt und von 180 Kommunen Antwort erhalten. Diese hatten seit Januar 2014 insgesamt 50 Millionen Euro für die entsprechende Unterbringung gezahlt. Die Tageskosten der Kommunen pro Minderjährigem belaufen sich demnach auf bis zu 380 Euro, für Minderjährige mit besonderen Bedürfnissen auf mehr als 400 Euro.

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