Wurde von ihrer Partei überstimmt: Ebba Busch Thor (Christdemokraten). Rechts: Sara Skyttedal, Vorsitzende des Jugendverbands und damit Gewinnerin bei der Abstimmung (Foto: TT. Montage: Sveriges Radio)
Wurde von ihrer Partei überstimmt: Ebba Busch Thor (Christdemokraten). Rechts: Sara Skyttedal, Vorsitzende des Jugendverbands und damit Gewinnerin bei der Abstimmung (Foto: TT. Montage: Sveriges Radio)
Parteipolitik

Das Parteienbündnis soll bröckeln

Auf ihrem Parteikongreß in Västerås haben schwedischen Christdemokraten beschlossen, das Zweckbündnis der bürgerlichen Parteien und der Regierung zur Verhinderung von vorgezogenen Neuwahlen zu verlassen.

Wie die Nachrichtenagentur TT meldet, stellte sich die Versammlung mit 151 zu 103 Stimmen gegen den Kurs der Parteiführung, die ein Festhalten an der „Dezember-Übereinkunft“ befürwortet hatte. Der Beschluss besagt, dass die Christdemokraten nunmehr aus der Übereinkunft aussteigen sollen und dass der Parteivorstand beauftragt wird, entsprechende Schritte einzuleiten, um die Übereinkunft zu beenden.

Noch bis kurz vor der Abstimmung hatte die Vorsitzende, Ebba Busch Thor, vor einem solchen Beschluss gewarnt, der zu einer politisch unstabilen Lage führen könnte.

Der Ausstieg der Christdemokraten aus dem Bündnis führt allerdings nicht automatisch zu Neuwahlen. Dies wäre erst der Fall, wenn auch andere, größere, Parteien so handelten.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".