Photo: Adam Ihse / TT
Fahne auf Halbmast vor dem Rathaus von Trollhättan (Foto: Adam Ihse / TT

Nach Trollhättan: Doppelte Klassenzimmerausgänge diskutiert

Infolge des Schulattentats von Trollhättan ist die Diskussion über Sicherheitsvorkehrungen an Schulen neu entbrannt.

Auf Eigeninitiativ hin haben mehrere Schulen in Schweden Schlüsselkarten und verschlossene Eingänge eingeführt. Auch in Finnland hat das Terrorattentat von vergangener Woche Spuren hinterlassen. Bei Neubauten an finnischen Schulen werde künftig geprüft, ob Klassenzimmer doppelte Ausgänge haben sollen, berichtet der finnische Sender Yle.

Seitens des Verbands Schwedischer Kommunen und Provinzen, SKL, wird allerdings betont, dass keine offiziellen Richtlinien für derartige Sicherheitsmaßnahmen erlassen werden. Am Wichtigsten seien Diskussionen über Menschenrechte und Werte; kein Wächter oder Schloss könne gegen diese Art von Attentätern schützen, sagte Greta Berg vom SKL im Schwedischen Fernsehen.

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