Bahnhof Stockholm (Foto: Tomas Oneborg / SvD ) TT)
Auch in Stockholm kommen täglich viele Asylsuchende an (Foto: Tomas Oneborg / SvD / TT)
Flüchtlingskrise

Großstädte rekrutieren Hilfspersonal

Auch in Stockholm macht der Zustrom von Asylsuchenden die Einstellung von zusätzlichem Personal erforderlich.

Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, werden allein in Wohneinrichtungen für unbegleitete Minderjährige 300 neue Stellen eingerichtet. Halte der Zustrom unvermindert an, könne man mit der Neueinstellung von 1500 Personen rechnen, sagte Anita Lidberg, Personaldirektorin bei der Stadtverwaltung. Ziel sei, dass die tägliche Arbeit so funktioniere wie bisher. Stockholm befinde sich "nicht in einer Krise", wenn die Lage auch kompliziert sei.

Mangel herrscht landesweit unter anderem an Sozialarbeitern und Lehrern, die Kinder und Jugendliche in deren Muttersprache unterrichten können. Göteborg plant allein für die Betreung unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender die Neueinstellung von 1500 Personen. In diesem Jahr werden in Schweden nach jüngsten Prognosen der Einwanderungsbehörde bis zu 40.000 unbegleitete Minderjährige erwartet.

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