Polizei Trelleborg. Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio
Polizei am Fährterminal in Trelleborg. Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio
Grenzkontrollen in Schweden

"Wie gegenüber Nicht-Schengenländern"

Die Polizei wird die neuen Grenzkontrollen auf unterschiedliche Weise durchführen.

An verkehrsreichen Grenzpunkten wie der Öresundbrücke würden Stichproben genommen. Bei den Fähren sei es möglich, sämtliche Passagiere zu kontrollieren. Dies gab die Polizei auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt.

Kurz nach Beginn der Kontrollen am Donnerstagmittag stiegen 15 Polizisten in Malmö in einen aus Dänemark kommenden Zug ein. Sämtliche Passagiere mussten ihre Dokumente vorweisen.

Die Polizei wird in den Regionen West, Süd und in Stockholm die Ressourcen verstärken. Man plane für die kommenden sechs Monate.

Reisende müssten aufzeigen können, dass sie einem Schengenland zugehören, in Schweden eine Aufenthaltserlaubnis oder Visum haben oder schwedische Staatsbürger sind. Andernfalls könne Asyl beantragt werden. Falls dies nicht geschehe, würde die Polizei die Ausweisung nach Dänemark oder Deutschland einleiten oder im Zweifelsfall die Migrationsbehörde einleiten.

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