Byggnaden i Blomeberg där mordet genomfördes. Foto: Björn Larsson Rosvall/TT
Byggnaden i Blomeberg där mordet genomfördes. Foto: Björn Larsson Rosvall/TT
Justiz

Höchststrafe in viel beachtetem Mordfall

In einem der am stärksten beachteten Kriminalfälle der vergangenen Jahre, dem Mord an der 17-jährigen Lisa Holm, hat das Amtsgericht Skaraborg am Dienstag die Höchststrafe verhängt.

Der 35-jährige Mann, der das junge Mädchen im Sommer getötet hatte, wird demnach zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Nach verbüßter Strafe wird er lebenslang aus Schweden ausgewiesen. Zudem muss er an die Mutter, den Vater und die Schwester der Ermordeten jeweils rund 5350 Euro Schadenersatz zahlen. Der Verurteilte hatte die Tat geleugnet. Wie die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf den Rat zur Kriminalitätsbekämpfung schreibt, ist die Zeit, die ein lebenslänglich Verurteilter in Schweden tatsächlich im Gefängnis absitzen muss, in den vergangenen 50 Jahren stetig gestiegen. Verurteilte mit zeitlich festgelegtem Strafmaß kommen demnach auf eine durchschnittliche Haftzeit von 25 Jahren.


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