Nach längerer Krankheit

Leichtathletin Haglund tot

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Die in Schweden beliebte Leichtathletin Linda Haglund ist tot.

Familienangehörige bestätigten am Sonntag der Tageszeitung Dagens Nyheter, dass sie am Samstag im Stockholmer Söder-Krankenhaus verstorben sei. Haglund war in den 1970er und 1980er Jahren Schwedens erfolgreichste Sprinterin.

Sie verfehlte bei den Olympischen Spielen 1980 mit einem vierten Platz nur knapp die Medailllenränge. Ein Sprecher des Schwedischen Leichtathletikverbandes bezeichnet sie als Schwedens erste weibliche Athletin von internationalem Rang in der modernen Zeit.

Haglunds Karriere nahm 1981 ein plötzliches Ende, als sie bei den nationalen Meisterschaft positiv auf Doping getestet wurde. Sie beteuerte ihre Unschuld und gab ihrem finnischen Trainer die Schuld. Der schwedische Verband sprach sie des Dopinverdachtes frei, nicht jedoch der Internationale Leichtathletikverband. Haglund starb nach längerer Krankheit.