Strafvollzug

Propagandaverbot für Dschihadisten im Knast

Der schwedische Strafvollzug hat die Bekämpfung des militanten Dschihadismus in Gefängnissen zur Priorität erklärt.

Wie der Sicherheitsdirektor der schwedischen Strafvollzugsanstalten, Per Westberg, gegenüber dem Schwedischen Rundfunk sagte, sei dieser Schritt nötig, weil man davon ausgehe, dass es in Zukunft vermehrt Häftlinge geben werde, die aus der gewaltbereiten islamistischen Extremistenszene stammen.

Der schwedische Strafvollzug will mit dem verstärkten Einsatz gegen Radikalisierung einer Entwicklung gegenwirken, die man in anderen Ländern, wie Frankreich oder Großbritannien mitverfolgt habe. Dort sei das Problem der Rekrutierung von Dschihadisten in Gefängnissen bereits Gegenstand der Kritik.

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