Flüchtlingskrise

Finanzministerin: "Das macht mich wütend"

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Im Zuge der Flüchtlingskrise machen private Unternehmen in Schweden teils überdimensionale Gewinne, so mit der Bereitstellung von Wohnraum.

Wenn sie so etwas lese, werde sie "sehr wütend", sagte Finanzministerin Magdalena Andersson der Tageszeitung Svenska Dagbladet. Provokant sei insbesondere, dass demgegenüber Tausende Helfer notwendige Arbeiten unentgeltlich entrichteten. "Natürlich werden private Unternehmen vom Gewinninteresse angetrieben", so die Finanzministerin. Gleichwohl sollten sich einige Unternehmen überlegen, "welches Bild sie von sich selbst vermitteln" wollten.

Zur Finanzierung der Flüchtlingskrise durch den Staat konnte die Ministerin noch keine genaueren Angaben machen. Derzeit erstelle man eine entsprechende Analyse. Die Mehrausgaben wolle man "teils mit Sparmaßnahmen und teils mit Krediten" bestreiten, bestätigte Andersson bereits früher geäußerte Vorgaben. Eine weitere Beschneidung der Entwicklungshilfe zugunsten der Flüchtlingshilfe im Land schloss sie nicht aus.


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