Ashraf Ghani
Der afghanische Präsident Ashraf Ghani. (Foto: Rahmat Gul / TT)

Afghanischer Präsident in Schweden

Afghanistan erhält die meisten Entwicklungshilfegelder
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Verhandlungen über ein Rückführungsabkommen stehen im Mittelpunkt des Besuches, zu dem der afghanische Präsident Ashraf Ghani am Freitag nach Stockholm kommt.

Momentan gibt es kein derartiges Abkommen zwischen den beiden Ländern. Allein in diesem Jahr sind mehr als 36.000 Menschen aus Afghanistan nach Schweden geflohen. Sie sind damit nach syrischen Mitbürgern die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe im Land. Mehr als 20.000 von ihnen waren unbegleitete Minderjährige.

Gleichzeitig ist Afghanistan das Land, das am meisten Entwicklungshilfegelder von Schweden erhält. 2015 waren es rund 100 Millionen Euro. Mit diesen Geldern, so Entwicklungshilfeministerin Isabella Lövin im Schwedischen Rundfunk, sollen Wirtschaftsreformen durchgeführt, Arbeitsplätze geschaffen und die Demokratieentwicklung gefördert werden.

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