Arbetslös, söka jobb, arbetsförmedling, brist på jobb, arbetsmarknad
Immer weniger Schweden sind arbeitslos - in den Vororten dagegen sieht es völlig anders aus (Foto: Daniel Gustafsson/Sveriges Radio)
Offizielle Prognose

Gespaltener Arbeitsmarkt

"Hier haben wir eine große Verantwortung"
1:22 min

Vom Aufschwung der Wirtschaft profitieren in Schweden immer weniger.

So zeichnet die Arbeitsmarktbehörde zwar ein positives Bild für die Entwicklung in Schweden in ihrer Prognose für die nächsten beiden Jahre. Die Wirtschaft wächst demnach dank eines steigenden Konsums der privaten Haushalte. Dabei geht die Behörde davon aus, dass die Arbeitslosigkeit von 7,5 Prozent in diesem Jahr auf 6,6 Prozent in 2016 sinkt.

Dies gilt jedoch nicht für alle Gruppen. Menschen, die außerhalb Europas geboren sind, sind auch in immer höherem Maße arbeitslos. Dies belegt eine Studie der Behörde, in der die Situation in 38 ausgewählten Vororten erfasst wurde. Dort sind knapp die Hälfte aller Frauen und 40 Prozent der Männer arbeitslos.

Mikael Sjöberg sieht als Leiter seine Behörde in der Pflicht: „Hier haben wir eine große Verantwortung und müssen prüfen, ob wir richtig arbeiten. Wir müssen uns besser vorbereiten, Ressourcen gezielter einsetzen und die Regeln vereinfachen“, so Sjöberg bei der Pressekonferenz der Arbeitsmarktbehörde am Mittwoch.

Die Behörde schlägt auch Ausbildungsreformen vor und Maßnahmen, die es Einwanderern erleichtern, schneller auf den Arbeitsmarkt zu kommen. Diese sollen Ende Januar vorgestellt werden.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".