Terrorismusgefahr

Einwanderungsbehörde warnt: Terroristen bleiben lange unerkannt

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Die Einwanderungsbehörde hat davor gewarnt, dass es aufgrund des großen Flüchtlingszustroms lange dauern kann, bis mutmaßliche Terroristen enttarnt werden.

Das schreibt die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf die Internetausgabe der Zeitung Sydsvenskan. Demnach kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis die Behörde im Zuge der Bearbeitung eines Asylantrags auf entsprechende Verdachtsmomente stößt und den Fall an den Staatschutz weiterleitet.

Der Terrorismus-Forscher Magnus Ranstorp nannte die lange Bearbeitungszeit "unakzeptabel". Für Polizei und Staatschutz erwachse daraus ein "großes sicherheitspolitisches Dilemma". Die betreffenden Personen könnten sich lange frei bewegen und Kontakte mit anderen knüpfen. In diesem Jahr hat die Einwanderungsbehörde bisher in 470 Fällen von Anträgen auf Asyl und Aufenthaltserlaubnis  Hilfe durch den Staatschutz angefordert.