Polizei Mölndal Photo: Adam Ihse/TT
Asylunterkunft in Mölndal Foto: Adam Ihse/TT
Flüchtlinge

Mutmaßlicher Mord in Asylunterkunft: Löfven nach Mölndal

Nach einem mutmaßlichen Mord in einer Asylunterkunft hat Ministerpräsident Stefan Löfven Mölndal südlich von Göteborg einen Besuch abgestattet.

Eine 22-jährige Angestellte in dem Wohnheim war laut Polizeiinformationen mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Sie erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die Polizei hat einen 15-jährigen Verdächtigen festgenommen. Der Jugendliche war in der Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Mölndal untergebracht. Die 22-Jährige hatte allein und ohne weiteres Pesonal gearbeitet und eine Nachtschicht fast beendet, als sie am Montagmorgen in der Unterkunft niedergestochen wurde, schreibt die Zeitung GT.   

Ministerpräsident Löfven sagt am Montagabend: „Viele Menschen in Schweden seien besorgt, dass derartige Fälle zunehmen, wenn Schweden viele unbegleitete Minderjährige aufnimmt. Viele von denen, die hierher kommen, haben traumatische Dinge erlebt, und es gibt keine einfach Antwort darauf, wie damit umgegangen werden muss.“

Über die genauen Umstände der Tat hat die Polizei noch nicht informiert. Die Polizei hat Verhöre mit mehreren Bewohnern durchgeführt. Die technische Untersuchung werde am Dienstag abgeschlossen, teilte die Polizei mit.

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