Karte geplante Hochgeschwindigkeitszüge in Schweden. Quelle: Verkehrsbehörde Trafikverket
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Karte: Trafikverket
Höghastighetståg. Foto: AP-Photo
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Hochgeschwindigkeitszug (Foto: AP-Photo)
Lena Wallentheim (S), kommunstyrelsens ordförande Hässleholm
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Lena Wallentheim (S), Vorsitzende des Gemeinderats in Hässleholm (Foto: AM-tryck)
Kürzere Fahrzeiten für Tranås, Jönköping und Värnamo

Weiterer Schritt zu schwedischer Speed-Bahnstrecke

„Anbindung an wichtige Arbeitsmarktregion“
1:53 min

Die Strecke für die geplanten schwedischen Hochgeschwindigkeitszüge wird in westlicher Richtung via Ljungby und Värnamo durch Småland verlaufen. Das ist das Verhandlungsergebnis der von der Regierung beauftragten Organisation Sverigeförhandlingen.

Sverigeverhandlingen hat sich für die kürzeste, geradeste und vermutlich billigste Trasse durch das südschwedische Småland entschieden. Tranås, Jönköping und Värnamo gehören zu den Gewinnern.

 

Interessenten

Mehrere Gemeinden und Regionen hatten sich Hoffnungen gemacht, an die Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn angeschlossen zu werden. Es geht nicht zuletzt um schnelle Verbindungen in die Ballungsgebiete um Stockholm, Göteborg und Malmö mit attraktiven Arbeitsplätzen und Wohnmöglichkeiten.

 

Abgehängt wurden nun der Hochschulstandort Växjö und Älmhult mit dem Zentrum des wichtigen Arbeitgebers IKEA.

 

Hässleholms Kommunalrätin Lena Wallentheim jedoch ist zufrieden:

 

„Ich betrachte das als großartige Möglichkeit für den täglichen Pendelverkehr in die wichtige Arbeitsmarktregion“, sagt sie in einem Kommentar zum Schwedischen Rundfunk.

 

Gegenleistungen

So ganz kostenlos ist die Anbindung jedoch nicht. Die jeweiligen Gemeinden müssen neue Wohnungen bauen, um die Bahnstrecke mitzufinanzieren.

 

„Von der Wertsteigerung, der Wohnungen und der Grundstücke, die durch die bessere Anbindung entsteht, möchten wir einen Teil bekommen, um in diese teure Infrastruktur zu investieren“, sagt Catharina Håkansson Boman von Sverigeförhandlingen.


Langfristige Planung

Die neue Bahnstrecke, die Schwedens drei größte Städte verbinden wird, kostet umgerechnet schätzungsweise 19 bis 33 Milliarden Euro. Die geplanten Hochgeschwindigkeitszüge sollen ein Tempo von bis zu 325 Stundenkilometern erreichen und die Städte Stockholm, Göteborg und Malmö miteinander verbinden.

 

Ende Dezember wird Sverigeförhandlingen ihren Abschlussbericht vorlegen, nach dem die Regierung ihre Entscheidungen über die Speed-Strecke trifft. In 20 Jahren kann der Betrieb dort aufgenommen werden.



Geplante Bahnhöfe auf den neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Stockholm, Malmö und Göteborg:

Vagnhärad, Skavsta, Nyköping, Norrköping, Linköping, Tranås, Jönköping, Borås, Landvetter, Mölnlycke, Värnamo, Hässleholm und Lund

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