EU-migrant in Stockholm
Bettelnder EU-Migrant in Stockholm Foto: Hasse Holmberg / TT
Armut

Regierungsgutachten zu EU-Migranten

Die schwedischen Provinzialregierungen sollen übergeordnete Verantwortung für sogenannte EU-Migranten bekommen.

Dies schlägt ein neues Sachverständigengutachten der Regierung am Montag vor. Etwa 5.000 verarmte EU-Bürger hätten sich im vergangenen Jahr in Schweden aufgehalten, 70 Prozent davon Kinder, sagte der Regierungsbeauftragte Martin Valfridsson. Die Kommunen müssten stärker in der Handhabe der EU-Migranten unterstützt werden. Gleichzeitig müsse die Polizei resoluter gegen illegale Siedlungen vorgehen. Valfridsson empfiehlt, nicht spezielle Lagerplätze für die EU-Migranten, in der Regel Angehörige der Roma aus Bulgarien und Rumänien, einzurichten. Damit würde die Entstehung von Slumgegenden befördert, so der Beauftragte. Die Gesellschaft müsse eine strikte Haltung gegen illegale Lager einnehmen.

Das Gutachten schlägt zudem vor, Kinder bettelnder EU-Migranten nicht automatisch den Schulgang in Schweden zu ermöglichen und Spenden lieber gemeinnützigen Organisationen als den Bettlern direkt zu geben.

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