H&M:s logotyp. FOTO: BERTIL ERICSON/TT
Schwedischer Bekleidungsriese FOTO: BERTIL ERICSON/TT

Syrische Flüchtlinge knechten für H&M

Syrische Flüchtlinge arbeiten schwarz und unter harten Bedingungen für Zulieferer der schwedischen Bekleidungskette H&M.

Laut einer Untersuchung der Menschrechtsorganisation BHRRC war auch ein Flüchtlingskind in einer der Textilfabriken in der Türkei beschäftigt, meldet das Schwedische Fernsehen. H&M und die britische Firma NEXT haben selbst die Informationen auf Anfrage der Organisation offengelegt. Viele andere europäische Bekleidungsfirmen hatten dementgegen nicht auf die Anfrage reagiert.

Etwa zwei Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Die Arbeitsbedingungen für syrische Arbeiter werden als äußerst prekär beschrieben, mit schlechten Gehältern, Kinderarbeit und sexueller Ausbeutung.

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