Protestplakat zur Unterstützung des Wikileak-Gründers (Bild: SVT)
Assange-Plakat vor der Botschaft von Äquador in London (Bild: SVT)
Wikileaks

BBC: Assange bekommt Recht

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird am Freitagmittag möglicherweise die Botschaft von Equador verlassen. 

Sollte eine unabhängige Untersuchung der Vereinten Nationen belegen, dass der internationale Haftbefehl gegen ihn rechtens ist, will er sich der britischen Polizei stellen, teilte er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sollte die UN jedoch zu dem Schluss kommen, der Haftbefehl sei rechtswidrig, erwarte er, seinen Pass zurück zu erhalten und sich fortan frei bewegen zu können, so Assange. Laut Vorab-Berichten der britischen BBC gibt der UN-Bericht Assange Recht.

Ermittlungen wegen Vergewaltigung

Gegen Assange läuft in Schweden ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Vergewaltigung im Sommer 2010. Da er sich weigert, sich zu Verhören einzufinden, hat die schwedische Justiz Haftbefehl erlassen und die Londoner Polizei um Amtshilfe ersucht. Um der Festnahme zu entgehen, hält sich Assange seit 2012 in der Botschaft von Equador in London auf.

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