Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Kampf gegen Extremismus

Sahlin fordert mehr Informationen über IS-Rückkehrer

Publicerat torsdag 4 februari 2016 kl 10.35
Mona Sahlin, Koordinatorin für den Einsatz gegen gewaltbereiten Extremismus (Bild: SVT)
Mona Sahlin, Koordinatorin für den Einsatz gegen gewaltbereiten Extremismus (Bild: SVT)

Staatsschutz und Polizei müssen Kommunen besser über Menschen informieren, die von Kämpfen in Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat (IS) nach Schweden zurückkehren.

Das fordert die nationale Koordinatorin für die Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus, Mona Sahlin. Dem Schwedischen Rundfunk sagte Sahlin, es bestehe das "große Risiko, dass die Rückkehrer als Helden betrachtet werden". Nur wenn den Kommunen die Identität der betreffenden Personen bekannt sei, könnten sie gezielt darauf hinwirken, dass diese am Anwerben von Sympathisanten gehindert würden. Zudem könne beispielsweise Kindern der Rückkehrer besser geholfen werden.

126 Rückkehrer

Bislang sind laut Sahlin 126 Rückkehrer in Schweden zu verzeichnen. Die Polizei verwies darauf, dass die Weitergabe von Informationen an betroffene Kommunen aufgrund von Geheimhaltungsbestimmungen schwierig sei.

Die strafrechtliche Verfolgung von IS-Rückkehrern in Schweden ist bisher schwierig. Die Reisen in Kriegsgebiete zu terroristischen Zwecken stehen bisher nicht unter Strafe. Ein verändertes Gesetz soll im April in Kraft treten.


Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".