Reaktor 1 och 2 på Ringhals kärnkraftverk. Foto: Adam Ihse/TT.
Bei Ringhals soll künftig mehr patrouilliert werden (Foto: Adam Ihse/TT)
Sicherheit

Wachpersonal an AKW muss Waffe tragen

Schwedens AKW sollen künftig besser gegen Angriffe geschützt werden. Die Strahlenschutzbehörde hat zu diesem Zweck die Bedingungen für die Betreiber deutlich verschärft.

So gut gesichert, wie es viele Schweden sicher wünschen, sind die drei Kernkraftwerke in Schweden – Forsmark, Ringhals und Oskarshamn – bislang nicht. Dies steht spätestens fest, seit es die Umweltorganisation Greenpeace wiederholt geschafft hatte, sich Zugang zum AKW Ringhals zu verschaffen. Es besteht ganz offensichtlich der Bedarf nachzubessern. 

Am Freitag nun gab die Strahlenschutzbehörde neue Bedingungen für die Betreiber aus: So soll das Wachpersonal mit Schusswaffen ausgestattet werden und mehrmals täglich mit Hunden auf dem Gelände patrouillieren. 

Ein Jahr haben die Betreiber nun Zeit, diese Regeln umzusetzen. Anders Österberg, Pressechef des AKW Oskarshamn, begrüßte die Neuerungen im Schwedischen Rundfunk. 

„Wir waren an der Gestaltung der neuen Bedingungen natürlich beteiligt und haben daher keinerlei Grund, eine andere Meinung zu vertreten.“ 

„Die Welt hat sich verändert“ 

Eine erhöhte Bedrohungslage etwa durch Terroristen bestehe jedoch nicht, bemüht sich Österberg zu betonen. „Wir nehmen ebenso wie wohl auch die Strahlenschutzbehörde zur Kenntnis, dass die Welt heute anders aussieht als noch vor einigen Jahren.“

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