Polizeifahrzeug im Zentrum von Umeå in Nordschweden Foto: Cecilia Stenström/ Sveriges Radio
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Polizeigewerkschaft fordert Krisenkommission

Die landesweite Umorganisierung der schwedischen Polizei vor einem Jahr wird von den eigenen Mitarbeitern stark kritisiert. In einer Umfrage der schwedischen Polizeigewerkschaft erklären null Prozent der Mitglieder, dass sie durch die neue Organisationsstruktur effizienter arbeiten als zuvor.

Die Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Lena Nitz, sieht in einem Kommentar gegenüber dem Fernsehkanal TV4 Handlungsbedarf zu Veränderungen und fordert eine Krisenkommission aus Politikern, Vertretern der Polizeibehörde und der Gewerkschaften.

Mehr Bürgernähe

Mats Löfving, stellvertretender Polizeipräsident, weist die Darstellung der Polizeigewerkschaft gegenüber dem Schwedischen Fernsehen zurück. Insbesondere in den leitenden Funktionen sei die Arbeit effizienter geworden, es müssten jedoch noch mehr Beamte in Bürgernähe arbeiten, so Löfving.

Die Fragen zur Neuorganisation der Polizei wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Mitgliedern gestellt und von ungefähr 40 Prozent der Befragten beantwortet.

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