En bonde skördar ensilage med sin traktor. Foto: Fredrik Sandberg/TT.
Umweltgifte, zum Beispiel aus dem Ackerbau, haben Spätfolgen (oto: Fredrik Sandberg/TT)
Umweltgifte

Studie: Pestizide befördern Demenz

Forscher an der Universität Uppsala haben einen Zusammenhang zwischen dem Pestizidgehalt im Blut und der Entwicklung von Demenz festgestellt.

Wie die Zeitung Upsala Nya Tidning schreibt, konnten die Wissenschaftler aus Schweden, den USA und Südkorea nachweisen, dass das Risiko an Demenz zu erkranken, bei Personen mit einem besonders hohen Pestizidgehalt im Blut dreimal so hoch ist wie bei anderen.

Das Forscherteam untersuchte dafür 1.000 Personen aus Uppsala im Alter von 70 Jahren. Zum Zeitpunkt der ersten Proben litt keiner der Untersuchten an Gedächtnisverlust. Zehn Jahre später hatten jedoch 75 der Probanden entweder Alzheimer oder eine andere Form von Demenz entwickelt. Dieses Ergebnis unterstütze die Hypothese, dass langlebige Umweltgifte die kognitive Beeinträchtigung im Alter beförderten. Allerdings sei es zu früh für das Herstellen eines kausalen Zusammenhanges, so die Forscher.

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