Schwedens Regierungschef Stefan Löfven
Stefan Löfven Foto: Henrik Montgomery/TT
EU-Türkei-Sondergipfel

Löfven fordert mehr Einsatz von der Türkei

Drei Tage vor dem EU-Türkei-Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik in Brüssel hat der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven vor einer humanitären Katastrophe in Griechenland gewarnt.

Falls die EU-Länder das, was zurzeit in Europa geschieht, nicht in den Griff bekommen sollten, sei die gesamte Zusammenarbeit in der Europäischen Union gefährdet, so Löfven bei seinem Treffen mit dem EU-Ausschuss des Parlaments in Stockholm.

Am Montag (7. März) wird der EU-Gipfel über die Nato-Operation gegen Schlepper in der Ägäis und die Kooperation mit der Türkei beraten. Die Türkei ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg in die EU. Die Europäische Union bietet der Türkei unter anderem wirtschaftliche Unterstützung an, um den Flüchtlingsstrom nach Griechenland zu drosseln.  

Bisher sei dies aber nicht in ausreichendem Maß geschehen, so Löfven. Die Türkei müsse mehr tun.

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