Freispruch in Sachen Diskriminierung

Das Oberlandesgericht Svea hat den Besitzer eines Restaurants vom Vorwurf freigesprochen, zwei lesbische Frauen diskriminiert zu haben. Der Mann hatte die beiden Gäste im Jahre 2003 seiner Gaststätte verwiesen, weil sie sich öffentlich geküsst hatten. Das Oberlandesgericht sah es als nicht erwiesen an, dass dies aufgrund der sexuellen Neigungen der Frauen geschah. Im April war der Restaurantbesitzer in zweiter Instanz in einem zivilgerichtlichen Prozess zur Zahlung von 5.300 Euro Schadensersatz verurteilt worden. Dieses Urteil wurde jetzt in dem strafgerichtlichen Verfahren revidiert. Der Fall wird jetzt vom Obersten Gerichtshof verhandelt. Sein Urteil gilt als richtungsweisend.

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