Terrorverdächtiger klagt in Luxemburg

Der schwedische Staatsbürger mit mutmasslichen Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida hat vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg Einspruch gegen die Sanktionen der Vereinten Nationen erhoben. Medienberichten zufolge will der Mann somalischer Herkunft erreichen, dass die Sperrung seiner Konten aufgehoben wird. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 verdächtigen die USA und die Vereinten Nationen den Schweden, in Kontakt mit Al-Kaida zu stehen. Der Mann hatte zum damaligen Zeitpunkt regelmässig Geld über das informelle Banknetzwerk Al-Barakaat nach Somalia geschickt. Nach Auffassung der US-Behörden unterstützt Al-Barakaat die Terrororganisation. In erster Instanz hatte der Europäische Gerichtshof die Klage des Schweden bereits zurückgewiesen.

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