Manöver mit Kriegsverbrecher?

Beim schwedisch-russischen Manöver in Nordschweden ist offenbar ein der Kriegsverbrechen angeklagter russischer Militär zugegen. Das meldet die Nachrichtenagentur TT.

Bei dem Militär handelt es sich um den ehemaligen stellvertretenden Chef der russischen Einheit in Tschetschenien, Boris Podoprigoda. Schwedens Verteidigungsministerin Leni Björklund war über den Besuch des Offiziers nicht informiert. Der zuständige Generalmajor des Hochquartiers erklärte, dass es keine Kontrollen der Manöverteilnehmer gegeben habe. Bereits im Vorfeld hatte unter anderem das schwedische Helsinkikomitee Schweden für die gemeinsame Militärübung mit Russland kritisiert. Das Komitee wirft der russischen Brigade Übergriffe auf die tschetschenische Zivilbevölkerung vor. Ein russischer Verteidigungssprecher dementierte dies.

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