Schwedisch-Russisches Manöver ohne Nachspiel

Das schwedisch-russische Manöver in Nordschweden wird kein rechtliches Nachspiel haben. Laut Nachrichtenagentur TT will der zuständige Staatsanwalt keine Voruntersuchung gegen einen russischen Generalleutnant einleiten. Das schwedische Helsinkikomitee hatte den Generalleutnant wegen Kriegsverbrechen in Tschetschenien angeklagt. Da der Offizier auf Einladung der schwedischen Regierung an der Militärübung teilgenommen habe, geniesse er Immunität, begründete der Staatsanwalt seine Entscheidung. Verteidigungsministerin Leni Björklund hatte zuvor erklärt, sie habe von der Teilnahme des Generalleutnants nichts gewusst. Es obliege der russischen Regierung, Manöverteilnehmer auszuwählen.

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