Johansson bedauert Urlaub während Tsunami-Krise

Gesundheitsministerin Ylva Johansson hat bereut, dass sie drei Tage nach der Tsunami-Katastrophe in den Urlaub gefahren ist. Dies erklärte Johansson heute gegenüber dem Verfassungsausschuss, der das Agieren der Regierung während der Katastrophe untersuchen soll. Johansson sagte weiter, dass sie die Verantwortung für die ärztliche Versorgung in Schweden trage und nicht die Versorgung von Schweden im Ausland. Im Übrigen sei die Krisenbereitschaft nach der Katastrophe verbessert worden. Der Untersuchungsausschuss hatte zuvor gefragt, warum es dreieinhalb Tage gedauert hat, bis die schwedische Katastrophenhilfe vor Ort in Thailand war. Bei der Katastrophe sind über 500 schwedische Urlauber ums Leben gekommen. Der Ausschuss setzt morgen seine Arbeit mit der Befragung von Verteidigungsministerin Leni Björklund und Entwicklungshilfeministerin Carin Jämtin fort. Am Donnerstag beendet der Ausschuss die Arbeit mit der Befragung von Ministerpräsident Göran Persson und Aussenministerin Laila Freivalds.

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