Befangenheit bei Vergabe von Zuschüssen

Das Wirtschaftsministerium hat die Untersuchung möglicher Fälle von Befangenheit angeordnet. Dies deckte der Schwedische Rundfunk auf. Demzufolge soll die Chefin des Referats für Gleichstellungsfragen Zuschüsse für eine Frauenorganisation bewilligt haben, in der die Beamtin selbst Mitglied ist. Insgesamt zahlte die Regierungskanzlei rund 700.000 Euro an verschiedene Gleichstellungsorganisationen. Laut Schwedischem Rundfunk sei in vielen Fällen unklar, für welchen Zweck die Gelder ausgegeben würden. Bereits im vergangenen Jahr war das Referat für Gleichstellungsfragen in die Kritik geraten. Damals hatte sich ein Mitarbeiter über gefälschte Projektanträge Gelder zugeschanzt. Über die jüngsten Untersuchungen im Wirtschaftsministerium wollte sich Gleichstellungsminister Jens Orback bislang nicht äussern.

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