Tsunami-Streit: Geheimhaltungspflicht aufgehoben

Im Streit um das Krisenmanagement der schwedischen Regierung nach der Tsunami-Katastrophe gibt es eine neue Wendung. Der Verfassungsausschuss des Reichstags hob heute die Geheimhaltungspflicht für eine E-Mail aus dem Verteidigungsministerium auf. In der Mail werden die Adressaten bereits wenige Stunden nach der Katastrophe über das mögliche Ausmass unterrichtet. An welche Minister die Mail ging, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Dies könnte ausschlaggebend für die Bewertung des Krisenmanagements der Regierung sein. Bei dem Tsunami waren mehr als 500 Schweden ums Leben gekommen.

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