BSE in Schweden

Der erste Fall von Rinderwahnsinn in Schweden ist festgestellt. Eine zwölfjährige Kuh auf einem Bauernhof in der Nähe von Västerås ist mit dem Virus infiziert gewesen, dies bestätigte das Untersuchungsergebnis des EU-Referenzlabors im britischen Weybridge.

Grund zur Beunruhigung für die Verbraucher bestehe nicht, erklärt Leif Danneberg vom Zentralamt für Landwirtschaft: „Die Ansteckung liegt vermutlich ungefähr zehn Jahre zurück. Es handelt sich um ein altes Tier. Vermutlich hat die Kuh mit Knochenmehl verseuchtes Futter zu fressen bekommen. Aber die Regeln sind inzwischen wesentlich strenger geworden. Als Verbraucher kann man sich also sicher fühlen.“

Am Mittwoch hatte die schwedische Landwirtschaftsbehörde mitgeteilt, dass die Gewebeproben des Rindes auf eine BSE-Erkrankung hindeuteten. Der Hof, von dem die Kuh stamme gelte als gut gepflegt, nichts deute darauf hin, dass das Tier sich dort angesteckt haben könnte, fügte die Behörde hinzu. Auf dem Hof werden ungefähr 50 Rinder gehalten. Die schwedische Landwirtschaftsministerin Ann-Christin Nykvist bezeichnet den Fall als bedauerlich. Ein erhöhtes Risiko beim Verzehr von schwedischem Rindfleisch bestehe jedoch nicht, versicherte die Ministerin. 

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