Mordgeständnis für Aufenthaltsgenehmigung

Erstmals hat in Schweden ein Asylbewerber einen Mord gestanden, um dadurch ein Bleiberecht zu erwirken. Das bestätigte ein Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde in Sundsvall. Demzufolge hat der Mann aus Afghanistan erklärt, in seinem Heimatland einen Mord begangen zu haben. Da ihm nach afghanischem Recht die Todesstrafe drohe, ersuche er nun um Asyl in Schweden, hiess es. Der Fall wurde mittlerweile an die Staatsanwaltschaft in Sundsvall weitergeleitet. Im Fall einer Verurteilung droht dem Asylbewerber eine Gefängnisstrafe in Schweden.

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