Streit um Veräusserungsgewinne

Im Streit zwischen Schweden und der EU-Kommission um die Regelung von Veräusserungsgewinnen hat die schwedische Regierung ein Einlenken signalisiert. Eine Sprecherin von Finanzminister Pär Nuder kündigte an, man werde eine Ausweitung des schwedischen Rechts erwägen. Bislang darf die Besteuerung von Veräusserungsgewinnen nur dann aufgeschoben werden, wenn eine Immobilie in Schweden gekauft wird. Dies verstösst nach Ansicht der EU-Kommission gegen das Prinzip des freien Marktes. Die Kommission fordert, dass Verässerungsgewinne auch beim Kauf einer Immobilie im EU-Ausland gestundet werden. Die schwedische Regierung hat nun zwei Monate Zeit, einen Kompromiss vorzuschlagen.

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