"Integrations-Bericht schöngefärbt"

Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht des Staatlichen Amtes für Integration ist auf starke Kritik gestossen. Nach Auffassung mehrerer Befragter in der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ vermittelt der Bericht ein schöngefärbtes Bild. So wird darin betont, dass in Schweden 64 Prozent aller Einwanderer in Arbeit sind, was einen hohen Anteil im internationalen Vergleich darstellt. Kritisch in Bezug auf diese Angaben äusserte sich unter anderem der Integrationsbeauftragte der Regierung, Massoud Kamali. Vielfach handele es sich bei den Arbeitsgelegenheiten nicht um richtige Arbeitsplätze, sagte Kamali. Die Einwanderer würden stattdessen von Kurs zu Kurs geschickt, ohne daraufhin einen Job zu bekommen.

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