Kaum Interesse an „Sabbatjahr“

Knapp anderthalb Jahre nach seiner Einführung erfreut sich das sogenannte „Sabbatjahr“ keiner grossen Beliebtheit. Laut jüngsten Zahlen der Arbeitsmarktbehörde sind in manchen Regionen bis zu 20 Prozent der geplanten „Sabbatjahr-Plätze“ unbesetzt. Dieser Trend setze sich weiter fort, hiess es. Insgesamt hat die Regierung Gelder für 14.000 Plätze veranschlagt. Sollten diese nicht genutzt werden, fliessen sie in andere arbeitsmarktpolitische Massnahmen. Mit dem „Sabbatjahr“ sollen Arbeitnehmer ermutigt werden, bei Bezug eines geringeren staatlichen Lohnes eine Auszeit vom Beruf zu nehmen. Ziel ist es, im Gegenzug Langzeitarbeitslosen zeitbegrenzte Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen.

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