Schweden zahlt Lösegeld an Geiselnehmer

Neben Frankreich und Deutschland soll auch Schweden Lösegeldzahlungen zur Freilassung von im Irak festgehaltenen Geiseln geleistet haben. Das berichtet die britische Tageszeitung „The Times“ am Montag. Demnach seinen insgesamt rund 60 Millionen Euro von den Regierungen an die Kidnapper bezahlt worden. Eine Stellungnahme der schwedischen Regierung liegt derzeit jedoch nicht vor. Kritiker befürchten durch die hohen Lösegeldzahlungen einen Anstieg der Geiselnahmen. Seit Sadam Husseins Sturz sind mehr als 250 Menschen im Irak entführt worden, etwa 40 davon wurden getötet. Von mehr als 50 Vermissten fehlt immer noch jede Spur.

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